Essen & Wohnen in Sydney
Da bei mir diese woche außerhalb der Uni nicht so viel passiert ist, berichte ich mal was über meine alltäglichen Erfahrungen.. Damit fange ich mal beim Essen an: Momentan fehlt mir hier schon etwas das gute und (meistens ;D) gesunde Essen aus Deutschland.. das Problem hier in Sydney ist, dass wenn man selber einkaufen geht und kocht, oft teurer fährt, als wenn man sich etwas fertiges aus einem Food-Court oder Fast-Food Laden holt.. dort bekommt man oft ein Menü für 4-5$.. Obst und Gemüse hingegen sind im Supermarkt sehr teuer (wenn man es nicht gerade aus dem Paddys Market holt – das ist eine große Markthalle in Sydney, in der es von Donnerstag bis Sonntag sehr viel Obst, Gemüse etc. zu günstigeren Preisen als im Supermarkt gibt.. Kein Wunder also, dass Australien mittlerweile die USA überholt hat und nun das "Fetteste Land der Welt" ist, da man hier ja fast schon zum FastFood geleitet wird.. allerdings will ich hier ja nicht als Kugel zurückkommen, so dass ich wohl doch lieber den teureren Weg gehe
In meinem Zimmer habe ich mich nach anfänglichen Schwierigkeiten auch eingelebt und an die "Umstände" gewöhnt
Die ersten 3 Tage, als außer mir niemand in der Wohnung war, musste ich dummerweise immer eiskalt duschen, da ich es nicht hinbekommen habe, warmes Wasser aus der Leitung zu bekommen.. Dies hat sich seit der Hauseinführung durch David, den Vermieter, aber zum Glück geändert, so dass ich nun auch mit warmem Wasser duschen kann
Allerdings steht dies nur für ca. 3min zur Verfügung, so dass das Duschen also immer eine schnelle Angelegenheit sein wird.. Zumindest bis hier der Sommer eintritt.. denn dann soll sich der Spieß wohl umdrehen und das warme Wasser soll kochend heiß sein, so dass man hoffen muss, dass genügend kaltes Wasser zum mischen da ist.. Die Wassersituation in so einer Großstadt ist eben doch etwas ganz anderes, als wie bei uns zu Hause.. Zumal es in Australien auch nicht allzu viel Wasser gibt..
Aber wie mich Sandra darauf hingewiesen hat, befinde ich mich momentan in der "Cultural Shock" Phase der U-Curve Theory (Torbiöm 1982), in der man die Dinge hier mit der Heimat vergleicht.. Nun muss ich das hier also alles erst mal akzeptieren, wie es ist und mich dann in die nächste Phase, Adjustment & Resolution, begeben
Filed under: Allgemein on August 8th, 2008
.. warte nur! Wenn du die “Don’t wanna go back again”-Phase erreichst wirst du das alles vergessen haben
Na ich hoff doch mal, dass die “Don’t wanna go back again”-Phase nicht eintritt… Bzw. nicht in voller Stärke
hehe
na zum Glück gibt es dann ja noch den Blog, in dem ich alles nachlesen kann, wenn ich was vergessen sollte ;D